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Die Geschichte Grödens

Eingebettet mitten in den Dolomiten ist der Blick auf die Berge und ins Tal bezaubernd schön. Begibt man sich hinaus aus dem Hause Cendevaves, hat man einen phänomenalen Ausblick auf die idyllische Region Gröden oder, wie die Italiener es nennen, Val Gardena.

Geografisch gesehen ist Gröden ein etwa 25 Kilometer langes Seitental des Eisacktales im Nordwesten der Südtiroler Dolomiten. Wer die Grödner kennen lernt, der wird sich bald einer Tatsache bewusst: Die Menschen spalten sich auf zwischen den Ladinern und den Nicht-Ladinern.

Von den Ladinern und Nicht-Ladinern

Doch was genau sind die Ladiner eigentlich? Die Ladiner sind eine romanischsprachige Ethnie, die in mehreren Regionen Südtirols lebten und leben. Der Name ist möglicherweise mit dem Begriff „Latein“ verwandt – denn die ladinische Sprache bezieht als romanische Sprache ihre Wurzeln aus dem Lateinischen. Heute machen die Ladiner etwa 4 % der Gesamtbevölkerung Südtirols aus.

Die Gemeinden St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein gehören alle drei zu der ladinischen Region Grödens. Dementsprechend haben sie auch ladinische Namen: St. Ulrich heißt ins Ladinische übersetzt „Urtijëi“, St. Christina „Santa Cristina“ und Wolkenstein „Sëlva“.

Vor Jahrtausenden streiften Jäger durch das Gebiet

Über die Vorzeit im Dolomitengebiet war lange Zeit gar nichts bekannt ­– noch heute hüllt sich das meiste der Geschichte der Südtiroler Region in Geheimnisse. Vor Jahren ließ ein Fund in Gröden die Archäologen aufhorchen: Am „Plan de Frea“ wurden bei Ausgrabungsarbeiten Gegenstände aus einer lange vergangenen Zeit gefunden und geborgen. Es handelte sich um Pfeilspitzen, Nadeln und andere Gerätschaften, die aus der Steinzeit bekannt sind. Die Untersuchungen ergaben: Die Fundstücke waren über 8000 Jahre alt.

Die Spekulationen über diesen prähistorischen Fund reichen weit. Fachkundige gehen jedoch davon aus, dass es sich um Jäger gehandelt haben muss, die auf ihren Streifzügen unter dem riesigen Felsblock am Plan de Frea eine provisorische Unterkunft für die Sommermonate gefunden hatten. Dass sie dort gelebt haben, schließen die meisten aus: Es war ganz einfach zu kalt.

Die ersten Bauern um 400 vor Christus

Die zweitältesten Funde, die im Grödnertal sind in St. Ulrich, nicht weit entfernt vom Hotel Cendevaves, gemacht worden. Dabei handelte es sich schon um ein höheres Entwicklungsstadium als noch dem Steinzeitinstrumentarium. Bronzene Fibeln, Schmuckstücke, eiserne Äxte, gallische Langschwerte und die ersten primitiven Bauerngeräte: All das stammt wohl aus einer Zeit etwa 400 vor Christus. Was jedoch zwischen dieser langen Zeitspanne, aus der keine Funde bekannt sind, geschehen ist: Das weiß keiner so genau.

Die Dokumentationen, die schriftlich in Gröden festgehalten wurde, begannen im Jahr 999. Die erste Urkunde, die gefunden wurde, war eine Art Schenkung. Der bajuwarische Gaugraf Otto von Andechs hatte damals dem Bischof Gotschalk vom Stifte Freising unter anderem das „Forestum ad Gredine“ vermacht: ein Waldgebiet in Gröden.

Die fleißigen Grödner

Die Wirtschaft der Grödner war eine ganz eigene. Denn anders als in den meisten Regionen Südtirols konnten sie aufgrund ihrer Höhenlage kein Weizen, kein Obst und somit keinen Wein anbauen. Die Menschen mussten sich also andere Wege finden, um an ihr täglich Brot zu kommen und Geld zu verdienen. Das gelang ihnen anscheinend vorzüglich: Aus dem 16. Jahrhundert stammen Reime und Geschichten, in denen der Grödner „Loden steif“ sehr gelobt wurde.

Auch in den voranschreitenden Jahrhunderten waren die Menschen aus dem „Val Gardena“ sehr kreativ: Sie verdienten ihr Geld mit dem Holzschlüsseldrehen und dem Spitzenklöppeln. Etwa um 1830/1840 herum fand alle Klöppelei ihr rasches Ende, als die Grödner Familien ein Gewerbe fanden, mit dem sich noch mehr Geld verdienen ließ.

Ein ganz besonderes Handwerk

Es wurde zum Trend, Holzspielzeug und Kleinplastiken herzustellen – schon bald war die Region für die wunderschönen Holzgegenstände berühmt. Das Holzspielzeug entwickelte sich zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige Grödens. Bis zu einer Million Holzpuppen wurden jährlich hergestellt – eine unglaubliche Menge, bedenkt man, dass es damals noch keine Maschinenbetriebe oder Fabriken gab. Auch Kirchen statteten die Grödner mit ihren kunstvollen Schnitzereien aus.

Noch heute ist die Region für ihre Holzschnitzereien bekannt. Noch mehr allerdings für ihre herrliche Landschaft und natürlich die Dolomiten. Spätestens seit 1970 die Alpine Skiweltmeisterschaft in Gröden ausgetragen wurde, kannte wirklich jeder die bildschöne Gegend rund um St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein.

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