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Hier oben ist man unendlich frei

Birgit und Christian Stuffer sind nicht nur die Gastgeber im Hause Cendevaves, sie haben auch die Laufwochen hoch oben in den Dolomiten ins Leben gerufen. Wie sie selber zum Laufen stehen und wie es ist, mitten in den Bergen zu leben, erzählten sie uns im Gespräch.

Magazin: Hallo liebe Birgit und lieber Christian, danke, dass ihr euch Zeit genommen habt für ein Interview. Das Cendevaves schaut aus wie ein richtiger Traditionsbetrieb – ist das tatsächlich so?

Birgit: Ja, das Hotel gibt es seit 1960.
Christian: Mein Vater hat es damals aufgebaut, in der ersten Saison noch als Gasthof. Aber dann wollten immer mehr Leute hier oben auch übernachten – da hat er das Ganze zu einem Hotel gestaltet.


Magazin: Wie kam er denn auf die Idee, hier oben am Hochplateau von Monte Pana eine Wirtschaft zu eröffnen?

Christian: Er war hier sehr oft, um die Kühe zu hüten, die hier oben auf der riesigen Weidefläche grasen und die Freiheit genießen durften (und heute noch dürfen, Anm. d. Red.). Damals gab es nur eine Alm dort, in der hat er immer übernachtet.

Magazin: Und irgendwann kam er auf die Idee, dass das auch anderen Menschen gefallen könnte?

Christian: Naja, erst mal, dass es sicher fein ist, mit so einem Ausblick und an so einer tollen Luft zu speisen. Aber dann auch zu wohnen, klar.

Magazin: Du bist also hier aufgewachsen, Christian. Wie sieht das bei dir aus, Birgit, stammst du auch von hier?

Birgit: Ja, ich komme aus der Nähe, die ersten 8 Lebensjahre habe ich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Brixen verbracht, die folgenden Jahre dann in der Nähe von Sterzing, der nördlichsten Stadt Italiens.


Magazin: Hast du deine Heimat dann schon einmal verlassen?

Birgit: Jaja! Ich bin damals zum Studieren nach Wien gezogen. Handelswissenschaften. Ich wollte in die große weite Welt (lacht).

Magazin: Und dann?

Birgit: Ja dann kam er (zeigt lachend auf Christian). Wir haben uns verliebt und dann wollte ich lieber bei ihm und im Cendevaves bleiben.

Magazin: Hand auf’s Herz – hast du noch Fernweh?

Birgit: Nein, nein, gar nicht. Ich liebe es hier, die Landschaft, das Klima, das Essen, die Menschen. Das ist mein Zuhause, da gehöre ich hin.

(Ein kleiner Junge kommt herein, trägt einen Schulrucksack auf dem Rücken.)

Birgit: (zu ihm) Hallo Schätzele! (wieder zu uns) Das ist unser jüngster Sohn, der Elias, der ist neun. Insgesamt haben wir drei Söhne: Noah ist vierzehn und Ruben ist zwölf.

Magazin: Sehr biblische Namen. Absicht?

Birgit: Naja wir finden beide die Namen schön. Aber religiös verbunden ist das jetzt nicht.

Magazin: (ein bisschen scherzhaft) Zeichnet sich schon ab, wer einmal das Hotel übernehmen wird?

Birgit: Na, also das ist noch zu früh. Der Noah jedenfalls will lieber in die technologische Richtung gehen. Ruben überlegt sich die Hotelfachschule gerade. Und der Elias, der will momentan am liebsten entweder Eishockey- oder Fußballspieler werden (lacht).

Magazin: Die drei dürfen das erleben, was sich viele wünschen: In einem schönen Hotel aufwachsen, noch dazu in so toller Lage mitten in den Dolomiten. Auch du hast deine Kindheit von klein auf hier verbracht, Christian. Was war das für ein Gefühl?

Christian: Ja, a gutes Gefühl! (lacht) Na, des ist fast unbeschreiblich. Ich meine, damals hat man das für selbstverständlich genommen aber heute weiß ich: Wir waren unglaublich frei. Wir konnten hinlaufen, wo wir wollten, mussten auf keine Autos oder Nachbarn Acht geben.

Magazin: Was waren so Schlüsselerlebnisse?

Christian: Hm (überlegt), also auf jeden Fall das Pilze-Sammeln. Wenn man dann richtig viele gefunden hat, das hat echt Spaß gemacht! Oder auch das intensive Wetter. Manchmal hat’s so viel geschneit in der Nacht, dass man am nächsten Tag die Türe nicht mehr aufgekriegt hat. Und mit meinen Freunden habe ich, wenn wir frei hatten, den ganzen Tag in der freien Natur gespielt. Einmal sind wir bis spät abends weggeblieben, da haben sich dann schon alle Sorgen gemacht und uns gesucht. Aber wir waren einfach nur so versunken gewesen beim Spielen, haben gar nicht mehr an die Uhrzeit gedacht! Ein Traum für so ein Kind, wirklich!
Birgit: So habe ich das auch empfunden. Auch ich bin ja in einem kleinen Dorf aufgewachsen. So klein, dass man quasi eine große Familie war. Da kannte jeder jeden, jeder hat jedem vertraut. Jetzt, nach vielen Reisen anderswohin, weiß man erst, wie viel das eigentlich wert ist, so ein Leben.


Magazin: Wo ward ihr denn auf Reisen?

Christian: Außer Südamerika wirklich schon überall. Auch wirklich außergewöhnliche Reisen wie die Marshall-Inseln, Mosambik, Neukaledonien.

Magazin: Und wenn man zurück kommt...

Christian: ...freut man sich auf’s gute Essen daheim (lacht). Ich esse am allerliebsten Knödel. Die gibt’s auf der Welt nicht so viel.
Birgit: Ja und ich freue mich auf meine Nudeln. Aber natürlich auch vor allem auf die Landschaft und die Berge hier. Gibt sonst keinen Platz auf der Welt, der so ist.


Magazin: Ihr habt euch im Hotel sehr auf den Sport konzentriert, ganz speziell Laufen. Warum?

Birgit: Ja, wir sind selber begeisterte Läufer! Das ist einfach in so vielen Hinsichten so was Gutes. Man ist an der frischen Luft, kommt gut zum Nachdenken und bekommt gleichzeitig den Kopf frei und nachher ist man so herrlich entspannt und ruhig.

Magazin: Wie lange lauft ihr schon?

Birgit: Ich schon seit der Schule, ich war früher Leichtathletin. Auch auf Wettkämpfen. Nach der Schule habe ich das Laufen mal eine Weile schweifen lassen. Ungefähr seit Rubens Geburt bin ich wieder intensiv dabei, also jetzt auch schon wieder seit zwölf Jahren.
Christian: Ich habe früher Eishockey gespielt. Als ich dann damit aufgehört habe, habe ich trotzdem einen Ausgleich gebraucht. Den hab ich dann gefunden indem ich immer wieder Laufen gegangen bin.


Magazin: Aus eurer Sportbegeisterung heraus habt ihr auch die Laufwochen ins Leben gerufen. Was genau ist das?

Birgit: Das ist ein eigenes Konzept, um fit zu werden für die persönlichen Lauferfolge. Wir trainieren zweimal täglich zusammen und gehen gemeinsam in den Bergen rund um das Hotel laufen und essen zu jeder Tageszeit gesund und sehr gut. Gesunde Ernährung ist gerade bei körperlichen Anstrengungen und Sport extrem wichtig. Deswegen gibt es auch einige Vorträge, nicht nur über Bewegung an sich sondern auch über Ernährung. Dann gibt es noch Sportmassagen und natürlich unseren Wellness-Bereich, um ordentlich ausspannen zu können, nachdem man fleißig war.

Magazin: Was ist euch bei den Laufwochen wichtig?

Christian: Es soll keiner gedrillt werden. Alles ist freiwillig, es muss keiner irgendwas.
Birgit: Wir möchten die Freude am Laufen vermitteln, nicht irgendeinen erzwungenen Ehrgeiz. Es geht darum, locker und entspannt sich ins Freie zu begeben und den eigenen Körper kennen zu lernen und ihn zu trainieren. Immer mit einer gewissen Leichtigkeit.
Christian: Und die Natur spielt natürlich eine zentrale Rolle. Wenn man da morgens hinausläuft, spürt man wahre Lebensfreude.
Birgit: Und nicht zu vergessen, der persönliche Kontakt! Wir möchten unsere Gäste so nehmen wie sie sind und so gut betreuen, als irgend möglich. Damit sie sich wohl und behütet fühlen wie in einer großen Familie.


Birgit und Christian sind beide begeisterte Läufer und ebenso begeistert von ihrer Heimat: „Wenn man hier in der Früh rausläuft und die Dolomiten im Morgenlicht betrachtet: Das ist wahre Lebensfreude.
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