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Skulpturen wie aus Fleisch und Blut

Holzskulpturen von wackeren Wanderern, von schmächtigen Gestalten und von jubilierenden „Berg-Fans“: Die Werke der Kunsthandwerker Grödens sind jedes für sich wahre Meisterwerke.

Man geht wandern, setzt einen Fuß vor den anderen, genießt die frische Luft hoch oben inmitten der Dolomiten. Und da plötzlich tauchen sie auf, unvermutet erheben sie sich aus dem Boden, als ob die Natur selbst sie dorthin gesetzt hätte. Lebensgroße Skulpturen aus Holz. Das konnten die Besucher der Dolomitenlandschaft Grödens am 24. Juni diesen Jahres erleben. Denn vor fünf Jahren wurden die Gebirgsschönheiten zum Welterbe ernannt. Zur Feier des Tages witterten die Holzfiguren das erste Mal Frischluft und wurden in der wilden Natur für alle Wanderer „ausgesetzt“.

Fast wie echte Menschen

Ein dicker Herr mit ausladender Plautze, wie er die Hände über den Kopf zusammenschlägt. Ein Rollstuhlfahrer, der die Räder noch mühselig mit den Armen nach vorne treibt um voranzukommen. Ein muskulöser Mann mit offenem Hemd, der jubelnd den Arm in die Höhe streckt und dazu –gemäß dem weit geöffneten Mund – offenbar gerade einen Siegesschrei ausstößt.

Die Menschen, die die Holzskulpturen darstellen, könnten unterschiedlicher kaum sein. Doch drei Dinge verbinden sie. Sie haben alle eine lebensechte Größe, sie sind alle aus ungefärbtem Holz und sie beeindrucken durch ihre Detailverliebtheit. Jede einzelne Kleidungsfalte scheint genau berechnet, jede Winzigkeit im Gesichtsausdruck bedacht. Als ob man einen realen Menschen schlicht und ergreifend in Holz verwandelt hätte.

Gestatten: Die Kunsthandwerker "Unika"

Wer steckt hinter diesen Figuren, die man überall in der Berglandschaft auf dem Monte Pana entdecken und bewundern kann? Die Antwort: Die Kunsthandwerks-Vereinigung Unika. Genauer sind das 37 Künstler der Region Gröden, die jeder für sich eine ganze Palette an traditioneller Handwerkskunst beherrscht. Schnitzen, Bildhauen, Fassmalen: Künste, die seit Jahrhunderten – ja sogar Jahrtausenden – weitergereicht werden, werden damit lebendig gehalten.

Dass es harte und langwierige Arbeit ist, eine so große Skulptur aus Holz zu schnitzen, das kann man sich gut vorstellen. Die Künstler, die hinter den aufwändigen Projekten stehen, sind mit wahrem Herzblut am Werk. Neben den vorher erwähnten Figuren, die die Künstler unter dem Titel „Fans“ eigens zum fünfjährigen UNESCO-Jubiläum schnitzten, gibt es unzählige Projekte, die die Kreativen bereits gemeinsam durchgeführt haben.

Von Bergsteigern und Fans

Da wären zum Beispiel die „berühmten Bergsteiger“. Für die Ausstellung der UNIKA 2007 hatten es sich die Kunsthandwerker zur Aufgabe gemacht, berühmte AlpinistInnen aus dem In- und Ausland in Holz abzubilden. Fast schon unheimlich muten dagegen manche der Gestalten an, die 2008 für eine Ausstellung im Naturpark Puez-Geisler entstanden. Dürre Figuren, die ein bisschen wie Aliens, ein bisschen wie sehr drahtige Menschen anmuten und in die Ferne blicken. Damit sei bewiesen: Die Künstler Grödens haben in ihrem Schaffungsrepertoire alles in petto – von der Nostalgie bis zum Abstrakten.

Eine Jahrhunderte alte Tradition

Die UNIKA-Vereinigung gibt es seit 1994. Doch die Holzschnitzer und Kunsthandwerker blicken auf eine wesentlich längere Geschichte und Entstehungszeit zurück. Denn die Holzschnitzerei entwickelte sich als gewinnbringender Wirtschaftszweig schon Anfang des 17. Jahrhunderts. In den langen Wintermonaten, in denen keine Lebensmittel angebaut werden konnten, nutzten die Menschen die Zeit, um für die Dorfbewohner Werk- und Spielzeug sowie Dekorationsgegenstände herzustellen. Auch der religiöse Kontext war für die Menschen wichtig: Kruzifixe, Krippen und Altäre gehörten ebenfalls zu den kunstvoll gearbeiteten Werken der Schnitzer.

Vereinigungen wie UNIKA halten die Tradition von damals auch heute noch am Leben. Neugierig geworden? Die gesammelten Werke der Unika-Künstler lassen sich Montag bis Samstag zwischen 10-12 und 14-19 Uhr im 500 Quadratmeter großem Typak-Center in St. Ulrich besichtigen. Doch es bleibt nicht bei den fertigen Skulpturen: Als großes Extra können sie den Künstlern täglich bei der Arbeit zusehen. Und das alles bei freiem Eintritt. Wir können nur empfehlen: Nutzen Sie dieses Angebot!


Quellen: unika.org
Copyright Fotos: Val Gardena/Gröden Marketing
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