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#restart am 04. Juni
Liebe Gäste und Freunde,
Seit 04. Juni sind wir wieder für Sie da. Die derzeitige Situation ist entspannt und stabil und man kann Covid19 hier bei uns in den Bergen inmitten einer unberührten Natur ruhig mal vergessen. Vorsicht ist nach wie vor angebracht, und wir werden alles daran setzen, um Ihre und unsere Sicherheit zu gewährleisten. Der Platz, über den wir sowohl im Inneren des Hauses als auch im Freien zur Verfügung haben, ist dabei ein großer Vorteil. 

Bocholter Flachlandtiroler in Südtirol

Vom 09. bis 16. Juni 2019 waren drei unserer Lauf-Sportler zu einer Lauf-Woche am Monte Pana in Südtirol. Auch andere Lowicker waren in den letzten Jahren schon mal dort und kamen begeistert zurück. In diesem Jahr waren Annika Anger, Michaela Schneider und Martin Brandenburg dabei. Annika Anger war zum ersten Mal dort und schildert uns im Folgenden ihre Erlebnisse:„Wie? Du fährst in den Urlaub um zu joggen, in den Bergen? Du bist doch verrückt.“ So, oder so ähnlich reagierte mein Umfeld, als ich von meinem Vorhaben eine Woche an einem Lauf-Camp, organisiert von den Laufprofis Ingenfeld und Weier, in den Dolomiten teilzunehmen, erzählte. Auch ich fragte mich, je näher der Zeitpunkt rückte, Laufen in den Bergen, als Bocholter wohlgemerkt, kann ich das überhaupt? Und dann sogar 2 x am Tag, eine Einheit noch vorm Frühstück….Alten Hasen entnahm ich die Worte „Vorsicht vor der Treppe“, nichtsdestotrotz starteten insgesamt 7 Bocholter die Anreise zum etwa 1.000 km entfernten St. Christina am Fuße des Monte Panas. Mit einem Zwischenstopp in Kinding kamen wir am Sonntag erholt gegen Nachmittag an und trafen bereits auf andere aus allen Regionen angereisten laufbegeisterten Teilnehmern der Lauf-Woche unter der Schirmherrschaft von Albert Rungger, Südtirols Aushängeschild im Laufsport.Total motiviert brachen wir zu unserem ersten Trail-Run 12 km rund ums Hotel auf und machten teilweise erste Erfahrungen, was es heißt, bergauf und bergab zu laufen.Es schrie auf jeden Fall nach mehr, und eventuell ordentlichem Muskelkater in den Oberschenkeln, dies überhörten wir jedoch geflissentlich.Beim Abendessen waren alle 24 Teilnehmer eingetroffen und nach einem hervorragenden 5-Gänge-Menü und regem Austausch wurde uns die Woche kurz skizziert. Jeden Morgen um 8 Uhr hieß es Frühsport, bestehend aus Mobilisierung, einer kleinen Lauf-Runde, ein paar Lauftechniken und nach dem Dehnen kam die berüchtigte Treppe. Diese war die einer Ski-Schanze mit insgesamt 150 Stufen unterschiedlicher Höhe, die es 3- 4 mal flott zu erklimmen galt. Nach dem Vortrag über mentale Stärke von Dr. Monika Niederstätter, ehemals Südtiroler Hürdenläuferin, wussten wir jedoch, mit einem Lächeln im Gesicht ist auch das möglich. Das reichhaltige Frühstück danach entschädigte alles andere. Im Hotel Cendevaves wird viel Wert auf gesunde, sportgerechte Ernährung gelegt, die Inhaber sind selbst sehr gute Läufer. Und somit hatte man die ganze Woche die Kraft, an allen Läufen teilzunehmen. Nachmittags ging es in die Umgebung, Langkofel, Plattkofel, Langental, Wolkenstein, überall führen wunderschöne, teils recht anspruchsvolle Wanderwege bzw. Trails entlang und je nach Fitness und Erfahrung ist für jeden etwas dabei gewesen. Albert Rungger gab viele Tipps, wie es sich bergauf oder bergab besser laufen lässt, immer sehr sympathisch mit seiner schelmischen Art.

Die beanspruchte Muskulatur wurde abends gerne im hauseigenen Spa mit Sauna gelockert, besonders hartnäckige Wehwehchen massierte uns Alessa, Teilnehmerin und zugleich Physiotherapeutin, heraus.Neben Vorträgen über typische Laufverletzungen, mentale Stärke und Ernährung beim Sport, sorgte auch die Zubereitung selbstgemachter Müsliriegel und Mineral-Getränke für ein rundum stimmiges Rahmenprogramm für ein Lauf-Camp. So durfte auch ein Bahn-Training in 1.300 Metern Höhe bei 28 Grad nicht fehlen. Hier konnten die anwesenden Athleten des Laufsport 97/30 Lowick staunen, wie schön es sich auf einer Tartan-Bahn läuft. Am letzten gemeinsamen Tag ging es dann zu einer Lauf-Wanderung zur Raschötzer-Alm, eingebettet in den 10.200 ha großen Naturpark Puez-Geisler, Weltnaturerbe der Unesco, und anschließender Stärkung im Annatal bei Apfelstrudel und Schlutzkrapfen. Insgesamt kamen wir in dieser Woche auf 125 Laufkilometer, reichlich Erfahrung im Berglauf, eine gesunde Bräune, viele neue Freundschaften und ganz viel neuer Motivation. Also wenn ihr demnächst einzelne Läufer den Rodelberg hoch und runter rennen seht,…das sind wir auf der Jagd nach Höhenmetern.

Eine Flachland-Bergziege
 
 
 
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