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#restart am 04. Juni
Liebe Gäste und Freunde,
Seit 04. Juni sind wir wieder für Sie da. Die derzeitige Situation ist entspannt und stabil und man kann Covid19 hier bei uns in den Bergen inmitten einer unberührten Natur ruhig mal vergessen. Vorsicht ist nach wie vor angebracht, und wir werden alles daran setzen, um Ihre und unsere Sicherheit zu gewährleisten. Der Platz, über den wir sowohl im Inneren des Hauses als auch im Freien zur Verfügung haben, ist dabei ein großer Vorteil. 

Alles nur Kopfsache?

Alles nur Kopfsache?

Ich hab's getan. Ich bin ihn gelaufen, den Wolfgang-See-Klassiker mit seinen 27 Kilometern und fast 300 Höhenmetern. Die Freude ist immer noch spürbar. Gleichzeitig stelle ich mir jedoch die Frage: Wieso war der Lauf nach dem Camp im Cendevaves ein derartiges Kinderspiel? Was können sieben Trainingseinheiten bewirken? Wehrte ich mich vor einem Jahr doch erfolgreich gegen eine Teilnahme am Wolfgang-See-Lauf. Bzw. offiziell gesprochen: Die Erkältung kam mir gerade recht :-).

Ich drehe die Zeit zurück: Obwohl das Lauf-Camp fantastisch war, verließ ich das Cendevaves mit der Gewissheit, am Wolfgang-See trotzdem auf den 10-km-Ufer-Lauf auszuweichen. Ich fühlte mich nicht fit genug. Nach drei Tagen verspürte ich allerdings daheim den Drang, laufen zu gehen: Also Schuhe an und raus nach Nußdorf. Dort stand er dann vor mir: der Kahlenberg. Normalerweise ein guter Grund, meine Streckenführung abzuändern. Nicht dieses Mal: Ich lief und lief. Und weil mir irgendwie die Herausforderung fehlte, rannte ich schlussendlich die Weinberge direkt hoch. Problemlos. Das gab mir zu denken. 
Die Generalprobe kam eine Woche später: Müde von einem langen Abend hielt sich meine Lauf-Lust in Grenzen. Zur Ablenkung sprintete ich daher auf der 5 Kilometer langen Gerade am Donaukanal bei jeder Brücke die Treppen hoch. Der Berg danach war nur noch die Kür. Spätestens jetzt war klar: Wann soll ich den Wolfgang-See-Lauf wagen, wenn nicht jetzt. 

Eine Woche später stand ich also am Start. Allein. Mein Partner laboriert noch immer an seiner Verletzung. Der von mir so gefürchtete Falkenstein war – zu meiner Überraschung – nicht wirklich die große Herausforderung. Die erste Steigung schaffte ich mühelos. Dann musste auch ich mich in den Pulk der gehenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer einordnen. Ein Durchkommen war unmöglich. War das Höhentraining also umsonst? Keineswegs. Das Gelernte konnte ich nämlich danach umsetzen: zum Beispiel beim Bergablaufen. "Immer schön auf der Ferse auftreten." Alberts Worte im Ohr kam ich gemächlich, sicheren Trittes, runter nach Gilgen. Ohne mich zu verausgaben, wie so viele, die mich erst überholten und später dann doch von hinten erleben durften. 

Den anschließenden Halb Marathon absolvierte ich in meinem Tempo, genau wie bei den Nachmittags-Trainingsläufen in Südtirol. Schritt für Schritt, nie nach vorne sehen, und natürlich immer ganz locker. Manchmal, bei den Abwärts.Passagen, hörte ich deutlich Albert in meinem Kopf: "Handbremse raus". Ja, Du hast Recht, damit verwirrt man die Gegner. Und es macht unheimlich Spaß. Genau dies war wohl mein Knackpunkt: Laufen muss mir Spaß machen. Diesen habe ich im Cendevaves wieder gefunden. Seitdem freue ich mich auf meine Einheiten, gehe diese locker an, laufe kreuz und quer und provoziere geradezu Herausforderungen. Wie ein kleines Kind, das in jede Pfütze hüpft. Alles reinste Kopfsache.
Und damit verabschiede ich mich immer noch in allerbester Läuferinnen-Laune. Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gäste des Cendevaves: Sollte /Ihnen Euch der Spaß am Laufen abhanden kommen: Ein Cendevaves-Camp mit Albert wirkt wahre Wunder.

Eure Petra
 
 
 
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